Soft BDSM ▷ Lass uns etwas Neues ausprobieren!

Letztes Update: 16. September 2022

Wer von BDSM hört, ist zuerst abgeschreckt, denn sofort seht ihr Bilder von geknebelten oder gepeitschten Menschen vor eurem geistigen Auge. Doch wenn man BDSM in seine Bestandteile zerlegt und sich an Soft BDSM traut, wird man schnell merken, dass doch etwas für einen dabei sein könnte.

Erste Schritte beim Soft BDSM

Bevor man anfängt etwas auszuprobieren, sollte man offen mit Partner:in darüber reden. Möglicherweise hat einer von euch bereits etwas Erfahrung in dem Bereich sammeln können oder kennt bereits seine Grenze, was manche Praktiken angeht? Idealerweise legt ihr bei diesem Gespräch ein Safeword fest.

Es sollte etwas sein, das beim (Liebes-)Spiel definitiv nicht vorkommen wird. Möglicherweise der Name einer Pflanze oder eines Gegenstandes. Safewords sind dafür da, um den Sex sofort zu unterbrechen, sollte man sich unwohl fühlen oder sollte aus Versehen bei einem von euch eine Grenze überschritten worden sein. Wichtig nach der Unterbrechung ist das Klären des Problems und mögliche Unsicherheiten, die bis dahin entstanden sein könnten.

Reden ist laut bdmslexikon.de einer der Hauptbestandteile bei BDSM. Grenzen und Fantasien werden abgesteckt. Dabei steht es euch offen, all dies vorher zu tun oder euch Schritt für Schritt heranzutasten. Möglicherweise habt ihr einen Grundgedanken, den ihr weiterverfolgen wollt oder ihr habt einige Spielzeuge wie einen Analdildo zuhause, die nur noch nie in Gebrauch waren. Egal, wie ihr beginnt, Kommunikation bei Sexspielen und neuen Praktiken ist das Ah und Oh für eine starke Vertrauensbasis. Damit kommen Spaß und Lust wie von allein.

Fangen wir mit einer Erklärung zu den einzelnen Bestandteilen der Abkürzung BDSM an. Sie steht für Bondage, Dominanz, Sadismus und Masochismus. Klingt sehr hart, doch ihr müsst euch nicht sofort in Lack und Leder kleiden und die Peitsche in die Hand nehmen. Wir alle kennen Rollenspiele, flauschige Handschellen oder haben die ein oder andere Fantasie.

Soft Bondage

Unter Bondage versteht man jede Art des Fesselns und Knebelns. Dabei muss das nicht raues Seil oder klebendes Tape sein. Hier kann man auch einfach nur mit seinen Händen und einem Schal ans Bett gefesselt werden, während ein:e Partner:in euch mit Händen, Zunge und Zähnen verwöhnt. Klingt schon viel softer, nicht wahr?

Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Körperteile aneinanderbinden, Spielzeuge an euch befestigen oder ihr probiert euch an eine Sexschaukel. Diese bietet häufig die Möglichkeit die Bewegungen in irgendeiner Weise einzuschränken. Sollte es euch gefallen, gibt es in vielen Großstädten Bondagekurse. Dort werden euch viele verschiedene Möglichkeiten des (sicheren) Fesselns gezeigt.

In dem folgenden Video werden noch ein paar Tipps und Toys rund um Soft Bondage gegeben:

Dezente Dominanz beim Soft BDSM

Wie der Begriff schon sagt, gibt es hierbei einen dominanten und einen unterwürfigen Part. Vielleicht hat bereits einer von euch mal das Kommando übernommen. Genau so kann man in diese Kategorie starten.

Lasst euch vom anderen Schritt für Schritt beschreiben, was ihr tun sollt, während der andere nur genießen muss. Vielen gefällt es Befehle zu geben, manche wollen lieber Befehle bekommen. Egal wie, probiert es aus. Falls ihr nun anfangen wollt und merkt, dass ihr beide dominant bzw. unterwürfig seid, ist das kein Problem. Wechselt euch ab oder legt einen Rahmen fest, wann wer das Kommando übernehmen möchte.

Solltet ihr euch nicht ganz wohl dabei fühlen, einfach das Wort zu übernehmen oder ihr wisst nicht, wie man anfangen kann, könnten Rollenspiele auch ganz hilfreich sein. So kann jemand den Arzt spielen und der Andere den Patienten, einer ist Polizist und der andere der Täter und so weiter. Eurer Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Und selbst wenn ihr euch am Anfang albern vorkommt, werdet ihr sicherlich einen gemeinsamen Nenner finden und neue Erfahrungen sammeln.

Sadismus und Masochismus in der Light Version

Die beiden Themen kann man nicht ganz voneinander trennen. Hierbei geht es darum, Schmerzen zu geben und Schmerzen zu empfangen. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn selbst Kitzeln ist eine Schmerzreaktion.

Sinnesüberreizung ist ein leichter Teil dieser Kategorie. Das kann anfangen bei Federn, die über den ganzen Körper streichen, bis du nur noch aus Gänsehaut bestehst. Ihr könnt wie die Cosmopolitan berichtet mit Eiswürfeln über erogene Zonen fahren oder den Orgasmus des anderen durch Unterbrechungen hinauszögern.

Ihr könnt als nächstes probieren, mit Fingernägeln den Körper des anderen nachzuzeichnen oder beim sinnlichen Küssen leicht in die Lippe beißen. Möglicherweise fallen euch noch mehr Stellen ein, bei denen Zähne aufregende Reaktionen hervorrufen könnten?

Habt ihr vielleicht einen Vibrator zuhause, so kann dieser über Nippel und Genitalien streichen. oder ihr traut euch sogar an Zwingen heran? Diese gibt es in allen möglichen Varianten und Formen, sodass erogene Zonen wie Nippel stimuliert werden können, während ihr euch bereits woanders hinbegebt.

Ohne Spielzeuge könnt ihr von leichtem Würgen Gebrauch machen. Es gibt viele Frauen, die dadurch zu unglaublichen Orgasmen gekommen sind. Doch bei Spielen mit der Atmung ist noch mehr Vorsicht geboten, als bei allem anderen. Also vergesst nicht, vorher eure Grenze abzustecken.

Als letztes möchte noch das leichte Schlagen erwähnt sein. Das kann im Gesicht sein, auf erogenen Zonen oder dem Hintern. Ihr könnt sogar Hilfsmittel benutzen. Schließlich gibt es eine feine Grenze zwischen Lust und Schmerz und vielleicht erwischt ihr euch bald dabei, dass der Schmerz ersteres noch verstärkt?

Fazit

Egal, ob ihr nach und nach alles ausprobiert oder euch sogleich an alles traut, lasst eurer Fantasie freien Lauf und probiert euch aus. Die Grenzen des BDSM liegen bei euch.

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